Mit Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte und Spitzenkandidatin Gisela Wicke auf dem Gehrdener Berg

Wie sieht die Zukunft unseres Waldes und unserer Landwirtschaft aus? Und wie können Klimaschutz, Naturschutz, nachhaltige Bewirtschaftung und Naherholung zusammen funktionieren?

Um genau darüber zu sprechen, haben wir uns gestern mit rund 20 Interessierten auf den Weg über den Gehrdener Berg gemacht. Bei spätsommerlich warmem Wetter ging es an verschiedenen Stationen um die Herausforderungen – und vor allem um die Chancen für unsere Region.

Mit dabei waren Miriam Staudte, Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Bürgermeister Malte Losert (parteilos) und weitere  Akteur*innen.  Gemeinsam mit Gisela Wicke und Bürgermeister Malte Losert wurden unterschiedliche Perspektiven zusammengebracht: vom klimaresilienten Wald über Landwirtschaft und Wasser bis hin zu Naturschutz, Jagd und Naherholung. Auch die Möglichkeiten der LEADER-Förderung für Gehrden und seine Ortsteile kamen zur Sprache, wie die Mühle oder der Pferdestall auf dem Gehrdener Berg.

Besonders wertvoll war dabei der direkte Austausch vor Ort. Statt über Wald, Landwirtschaft und Naturschutz nur abstrakt zu reden, haben wir uns die konkreten Herausforderungen am Gehrdener Berg angeschaut und gemeinsam diskutiert: Was braucht unser Wald angesichts der Klimakrise? Wie können landwirtschaftliche Betriebe zukunftsfähig bleiben? Und wie schaffen wir es, unterschiedliche Interessen zusammenzubringen?

Die Atmosphäre war dabei genau so, wie wir uns politische Diskussion wünschen: herzlich, wertschätzend, interessiert und offen. Viele Fragen, unterschiedliche Sichtweisen und gute Gespräche haben gezeigt, wie groß das Interesse an einer zukunftsfähigen Entwicklung unserer Stadt und unserer Region ist.

Unser Fazit: Zukunft entsteht nicht am Schreibtisch allein. Sie entsteht dort, wo Menschen miteinander ins Gespräch kommen, sich zu hören, Fragen stellen und gemeinsam nach Lösungen suchen.

Danke an alle, die mit uns auf den Berg gekommen sind und diesen Nachmittag mit ihren Perspektiven bereichert haben.